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Alte Synagoge Hohenlimburg
Mahn- und Gedenkstätte der Stadt Hagen

 

Wir sind Juden aus Breslau

Überlebende Jugendliche und ihr Schicksal nach 1933
Dokumenatarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies

10. Oktober 2019

Kino Babylon - 19.00 Uhr
Pelmkestr.14,Hagen


Mit Regisseurbesuch und anschließendem Filmgespräch

Protagonisten: Esther Adler, Gerda Bikales, Anita Lasker-Wall sch, Renate Lasker-Harprecht, Walter Laqueur, Fritz Stern, Guenter Lewy, David Toren, Abrahasm Ascher, Wolfgang Nossen, Eli Heymann, Mordechai Rotenberg, Max Rosenberg, Pinchas Rosenberg

Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt. Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten  iehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz.

Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt. 14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films. Sie erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau. Ihre späteren Erfahrungen veranschaulichen eindrücklich ein facettenreiches Generationenporträt. Einige von ihnen nehmen sogar den Weg in die frühere Heimat auf sich, reisen ins heutige Wroclaw, wo sie einer deutsch-polnischen Jugendgruppe begegnen. Gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von uns allen verantwortlich zu gestaltende Zukunft.

Die Veranstaltung findet statt unter der Schirmherrschaft der Antisemitismusbeauftragten von NRW Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

In Kooperation mit dem Evangelischen Kirchenkreis Hagen